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Im Campervan durch Spanien – Ein Traum geht in Erfüllung

Seit 2011 lebe ich (wieder) in Spanien, in der Nähe von Málaga (mehr über mich hier). Als passionierter Landschaftsfotograf bin ich oft auf Tour, auf der Suche nach neuen, interessanten Fotolocations. Doch wie das so ist mit der Fotografie (wer gerne fotografiert, kennt das), fotografiert man am besten, gerade bei Natur und Landschaft, um Sonnenauf- oder untergang. Wenn dann die Location noch ein bis zwei Autostunden vom Heimatort entfernt liegt, wird die Sache ziemlich aufwendig (mitten in der Nacht aufstehen, ohne richtiges Frühstück losfahren …) Das kann dann schon mal dazu führen, dass man doch lieber zu Hause bleibt.

Und auch für die Erkundung neuer Fotolocations für meine Fotoreisen und Fotoworkshops gilt, erst wenn ich mindestens drei bis vier Mal dort gewesen bin, idealerweise zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten, kann ich etwas über den Platz sagen.

Wie genial wäre es da, wenn ich direkt bei oder in der Nähe der Fotolocation übernachten könnte. Und so wuchs in mir der Gedanke, mir einen Campervan zuzulegen (zugegeben, den Traum vom eigenen Wohnmobil habe ich schon sehr lange). Zudem habe ich das Glück, dass mein Job mir viel Freiraum in meiner Zeitgestaltung gibt. Als Tourguide und Reiseleiter bin ich hauptsächlich im Frühjahr und Herbst unterwegs. Im Sommer und Winter bin ich recht ungebunden. Und da wir als Reiseveranstalter keinen Kundenverkehr haben, kann ich alle Arbeiten vom Van-Office aus erledigen. Diese Umstände ermöglichen es mir, Reisen und Arbeiten zu verbinden.

Im Oktober 2019 habe ich dann Nägel mit Köpfen gemacht. Ich machte mich auf zum Caravaning Salon in Barcelona, die größte Caravaning Messe Spaniens. Neben der grossen Auswahl an Modellen lockte mich hier die Möglichkeit, einen ordentlichen Messerabatt abzugreifen. Durch meinen Vorab-Recherchen kamen die 6,30 m Modelle von Malibu und Knaus ganz oben auf die Favoriten Liste.

Auf der Messe habe ich mich dann letztendlich für den Boxlife 630 ME von Knaus entschieden. Der Händler hatte von sich aus noch so viele Extras drauf gepackt (170 Watt Solaranlage, 6.8″ Multi Media Autoradio, Rückfahrkamera, Außendusche im Heck …), dass ich die Messe mit dem Gefühl verließ, ein super Geschäft gemacht zu haben.

Im März 2020 sollte der Wagen ausgeliefert werden. Durch Corona dauerte es dann doch etwas länger. Am 10. Juni kamen dann von meinem Händler zwei Fotos per WhatsApp, begleitet von einem Anruf. Der Wagen sei jetzt in Barcelona angekommen und er brauche ca. zwei weitere Wochen für die Anmeldung und die Installation der Extras.

Glücklicherweise sind wir bereits in der Fase 3 der Aufhebung des Alarmzustandes, so dass es wieder möglich ist, über die Grenzen der eigen Provinz hinaus zu reisen. Noch am nächsten Tag habe ich den Flug nach Barcelona gebucht. Ich werde dann von der Übergabe und der Reise zurück nach Málaga berichten.

Entlang des Río Guadalmesí im Parque Natural Los Alcornocales

Durch Nebelwald und Lorbeerwald bis hinunter zur Meerenge von Gibraltar, so ist der Verlauf des Río Guadalmesí im El Estrecho Natural Park . Vom Lorbeerwald existiert eigentlich nur noch der Name. Einst, vor tausenden von Jahren, als das Klima hier noch tropischer war, wuchsen hier u.a. auch Lorbeerbäume. Der hier beschriebene Wanderweg geht nicht ganz hinauf in den Nebelwald, für den oberen Bereich der Region braucht man eine Genehmigung.

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Der Torcal von Antequera

Der Torcal von Antequera ist ein ideales Ausflugsziel, nicht nur für Fotografen. Man kann dort wandern (ich empfehle die gelbe Route) am Himmel kreisen die Geier und nicht selten sieht man dort Steinböcke.

Eines der bekanntesten Warzeichen ist El Tornillo, die Schraube. Die Location ist auch sehr beliebt für Nacht- bzw. Astrofotografie. Trotz der Lichtverschmutzung der nahegelegenen Städte Málaga und Antequera ist es dort dunkel genug, um den Sternenhimmel oder die Milchstrasse mit einem attraktiven Vordergrund zu fotografieren.

Leider kommt man nur mit dem Auto zum Torcal, öffentliche Verkehrsmittel fahren dort nicht hin. Von Málaga aus fährt man eine gute Stunde. Die A 45 bis zur Ausfahrt Casabermeja, dann weiter Richtung Villanueva de la Concepción. Und wenn Ihr schon mal dort seid, empfehle ich einen Abstecher auf den Friedhof von Casabermeja, er soll der schönste Andalusiens ein.

El Peñón del Cuervo

Der Peñón del Cuervo, zu deutsch Krähenfelsen, liegt im Osten von Málaga, direkt hinter El Palo. Kurz vor der Bucht, von der Stadt kommend, gibt es einen Parkplatz.

Die Bucht ist bei einheimischen Fotografen sehr beliebt. Ein interessantes Motiv stellt auch der Turm des nahegelegenen Zementwerkes dar, der nachts beleuchtet ist.

Der Stausee Embalse del Conde de Guadalhorce

Den Stausee Embalse del Conde de Guadalhorce kennen mittlerweile viele, weil sich dort in der Nähe auch der Eingang zum Caminito del Rey befindet. Er ist auch ein schöner Badesee und man findet dort sogar einen Campingplatz. Ich lasse mein Auto meist beim Restaurant El Mirador stehen. Man kann dort gut essen, bei schönen Ausblick auf den See.

Demnächst werde ich die Location nachts aufsuchen, um zu schauen, ob man dort schöne Aufnahmen von der Milchstrasse über dem See machen kann. Ich werde berichten.

Fototour zum Río Tinto

Kürzlich waren wir wieder am Río Tinto in der Provinz Huelva. Vom Wetter her hatten wir Glück, denn am Heimreisetag fing es an zu regenen. Wenn man zum Fotografieren zum Río Tinto reist, sollte man darauf achten, dass es länger nicht geregnet hat. Wenn der Fluss viel Wasser führt und schnell fließt, ist er gelb und nicht rot.

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Ein Ausflug in die Sierra Blanca

Gestern ging es zu einem kurzen Ausflug in die Sierra Blanca, genau gesagt zum Juanar. Die Sierra Blanca ist ein Gebirgszug im Hinterland von Marbella. Der Name kommt von dem weißen Mamorgestein, welches dort überwiegt. Die bekanntesten Gipfel dort sind der Pico de la Concha (1.270 m) und der Cruz de Juanar im Osten (1.178 m) . Doch der höchste Gipfel ist der Cerro Lastonar (1.275 m).

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Archaische Felsformationen – die Flysch Küste von Algeciras

Flysch – den Ausdruck kennen ich auch noch nicht so lange und ist wohl eher Geologen bekannt. Bevor ich mich jetzt aber mit irgendwelchen Definitionen rumschlage, schicke ich dich, liebe/r Interessierte/r gleich zu Wikipedia.

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